Sommer 1943 - das ende der unschuld. Ende der Unschuld FULL MOVIE 1991

Filmtipp „Sommer 1943“: Wenn Nachbarn zu Mördern werden

sommer 1943 - das ende der unschuld

Drastische Bilder Als der Pole Maciej aus der sowjetischen Deportation zurückkehrt, überlebt er das nicht lange. Die waren bevorzugt bei der Landvergabe, während das Ukrainische Schulen, Sprache, Kirche zurückgedrängt wurde. Erst malt er eine ländliche Idylle mit Verwerfungen, lässt dann wechselnde Besatzer schicksalhaft durch die Dörfer ziehen und holt schließlich schwere, dunkle Farben heraus. Das 150-Minuten-Epos zeigt den Krieg und seine Auswirkungen auf die Menschen unverfälscht. Ein weiteres Zeugnis für die außerordentliche Qualität des polnischen Films, der hierzulande weiter unsichtbar bleibt. Deine Einwilligung ist freiwillig und kann jederzeit widerrufen werden. Maciej und viele andere Männer aus dem Dorf ziehen gegen die Deutschen in den Krieg.

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Sommer 1943

sommer 1943 - das ende der unschuld

So genannte 'Spoiler' sollten vermieden werden. Weitere Informationen erhältst du in unserer. Bei Filmen mit Thema Zweiter Weltkrieg liegt der Fokus meist auf Heldengeschichten á la Hollywood. Wenn Männer sich darüber unterhalten, wie sie Babys mit Äxten spalten oder Kleinkinder in Heuballen stecken und sie anzünden, wird dem Zuschauer im Magen flau und er sitzt fassungslos vor dem Fernseher. Zosia irrt durch ein entfesseltes, mörderisches, schreckliches Inferno, das ganze Dörfer ausradiert. Eine abgelegene Siedlung im Osten Polens, kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs: Einen Tag und eine Nacht feiern die Bewohner die Hochzeit von Hela und Vasil. Eine wahre Geschichte über Vorurteile, Intoleranz, Illusionen und Desillusionen.

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Filmkritik „Sommer 1943

sommer 1943 - das ende der unschuld

. Die Hoffnung vieler Ukrainer richtet sich auf die Zukunft. Maciej muss sich verstecken, dann ist die Rote Armee da — und der zurückgekehrte Maciej ein Kulak, der deportiert wird. In der Kneipe, die ein Jude ohne Schankrecht führt, trinken die Ukrainer unterdessen auf Hitler, Banderas und die ukrainische Souveränität. Als die junge Polin Zosia Michalina Labacz , die eigentlich einen jungen Ukrainer aus ihrem Dorf liebt, einen älteren Polen mit viel Land heiraten muss, ist sie zwar unglücklich.

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Filmtipp „Sommer 1943“: Wenn Nachbarn zu Mördern werden

sommer 1943 - das ende der unschuld

Fortan liegt es an ihr, das Überleben der Familie zu sichern. Ein Martyrium, das die Vorstellungskraft sprengt Im Sommer 1941 überrollt die Wehrmacht Wolhynien. Ein Drama, das konsequent etwas macht, was das heutige Kino so oft und gern vergisst: Es erzählt einfach eine kleine Geschichte, in der sich große Geschichte spiegelt. Gleich darauf müssen alle Männer an die Front gegen die Deutschen. Als Maciej nach der vernichtenden Schlacht zurückkehrt, währt das Glück nur kurz. Die Polen revanchierten sich und metzelten rund 10.

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Filmkritik „Sommer 1943

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Allein die Juden zehn Prozent der Einwohner blieben für beide Seiten Fremde. Man sollte ihn sich anschauen aber nur wenn man einen guten Schlaf hat. Vor allem die Polen waren aber bei der Bevölkerung nicht hoch angesehen, weil sie im Großen und Ganzen die Ländereien besaßen oder verwalteten und so das Wohl und Wehe der normalen ukrainischen Bauern in ihren Händen hatten. Für ihren Traum von einer unabhängigen Ukraine gehen die Anhänger von Stepan Bandera über Leichen. Berichte über einzelne Gewaltexzesse zwischen beiden Seiten machen die Runde.

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Ende der Unschuld FULL MOVIE 1991

sommer 1943 - das ende der unschuld

Nun fühlen sich die radikalen ukrainischen Nationalisten endgültig im Aufwind. Jetzt gehen die Ukrainer, geschützt von Deutschen, gnadenlos gegen die Polen vor. Obwohl Zosia einen anderen liebt, wird sie von ihrem Vater für ein paar Hektar Land mit dem reichen Ortsvorsteher Maciej zwangsverheiratet. Sein Film hat keines der großen Schlachtengetümmel zum Inhalt, keinen Wendepunkt im Krieg, kein bei uns bekanntes Ereignis - der Film gibt stattdessen einen Einblick in die damalige Zeit, wie sie wirklich war, eine Zeit, die nie wiederkehren darf. Handlung von Sommer 1943 Ein imposantes Historien-Epos nach einer wahren Geschichte über Völker, die Nachbarn waren und zu Feinden wurden: In den Zeiten des Zweiten Weltkriegs übersäen Gewalt und Hass das ganze Land.

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Filmtipp „Sommer 1943“: Wenn Nachbarn zu Mördern werden

sommer 1943 - das ende der unschuld

Maciej ist ein erfolgreicher Bauer, Witwer und kauft gegen Land und Vieh Zosia, die Polin, die Petro, den Ukrainer, liebt. Im Geschichtsunterricht hat man davon nichts gehört, ist verschont geblieben, vielleicht sogar zu Recht. Männer, Frauen und Kinder sterben bei Brandschatzungen, werden hingerichtet, töten sich aus Verzweiflung selbst. Zosia wird ein Martyrium durchleiden, das nicht nur ihre Vorstellungskraft sprengt. Vor allem in der letzten halben Stunde mutet einem der polnische Regisseur Wojciech Smarzowski unerträglich brutale Bilder zu, ohne dabei allerdings seine behutsame und atmosphärisch dichte Erzählweise aufzugeben, die gerade aufseiten der Protagonistin mit extrem wenig Text auskommt. Zosia weiß, dass es nun an ihr liegt, ihre Familie zu retten. In den Zeiten des Zweiten Weltkriegs übersäen Gewalt und Hass das ganze Land.

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Ende der Unschuld FULL MOVIE 1991

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Als die Sowjets, wie im Hitler-Stalin-Pakt verabredet, das Land besetzen, krempeln sie die Ordnung nach ihrem Gusto um. Getroffen werden Schuldige und Unschuldige. Aber sie merkt schnell, dass sie als Einzelperson dabei chancenlos ist. Obwohl Zosia Glowacka einen anderen liebt, wird sie von ihrem Vater für ein paar Hektar Land mit dem reichen Ortsvorsteher Maciej Skiba zwangsverheiratet. Da allerdings kennt sich Wojciech Smarzowski aus. In Zeiten einer Rechtsregierung, die an einem eigenen Bild der polnischen Geschichte bastelt und wiederholt auf Konfrontationskurs zur Kulturszene gegangen ist, ist diese Resonanz umso bemerkenswerter. Bei Fragen oder Anregungen wenden dich bitte direkt an unser.

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