Sanft schläft der tod. Detail

„Sanft schläft der Tod“ ist ein fesselndes Entführungsdrama

sanft schläft der tod

Neben der Entführungsgeschichte werden noch eine Reihe weiterer Themen angesprochen: So wird durch den Vater-Sohn-Konflikt auch noch ein Stück deutscher Vergangenheit aufgerollt. «Ich bin eine treue Seele», sagt er. Weil für die Eltern aber jeder Funken Hoffnung zählt, wird fortan in zwei Richtungen ermittelt. Es ist eine grausame Situation. Außerdem kommen Themen wie Familie — Familienzusammenhalt, Treue und Untreue, Liebe, Betrug, Hass und Verrat zur Sprache. Damals fand man die Kinder nach 30 Stunden — tot.

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Nicht schon wieder ein Entführungsdrama, mag sich manch einer denken, die werden uns in diesen Zeiten voll krimineller Dauerberieselung schon oft genug vorgesetzt. Bis in die Nebenrollen ist der Film hochkarätig besetzt. Manfred Zapatka als Herbert Winter Jahrelang hat der im Leben gescheiterte ehemalige Stasi-Mitarbeiter seinen Sohn bespitzelt, nur um ihm nahe zu sein. Von jetzt auf gleich gerät das Ehepaar Anja und Frank Mendt beim Segelurlaub auf Rügen in einen Albtraum. Das Erste zeigt den mehr als zweistündigen Film am Samstagabend 20. Die Ermittlungen der örtlichen Polizei bleiben erfolglos. Luisa Römer ist als elfjährige Leila zu sehen.

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schläft der Ein somnambuler Teufel

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Und als wäre das alles nicht schon schwer genug für die Eltern, muss Frank in dem trunkenen Informanten auch noch seinen eigenen Vater erkennen. Mendt hat seinen Vater als Ex-Stasi-Spitzel angezeigt und seiner Familie erzählt, der Opa sei tot. Die örtliche Polizei auf Rügen nimmt zunächst schleppend die Arbeit auf, bis das Landeskriminalamt sich einschaltet. In seinen Blicken, Gesten und in seiner Sprache schwingt etwas Geheimnisvolles mit. » Und verzieht den Mund zu einem Lächeln. Eine Lüge, die die Beziehung der beiden gefährdet, als sein Vater in Binz auftaucht, um bei den Ermittlungen zu helfen.

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Als er den Kindern auf dem Boot ein Medikament ins Getränk mischt und Leila fragt, was passiert, wenn sie nicht trinkt, antwortet er ganz ruhig, ganz sachlich: «Dann schmeiße ich deinen Bruder ins Meer. Aber sie darf nichts sagen, denn inzwischen hat er sie mehrfach angerufen und ihr Dinge gesagt, die sie verzweifeln lassen. Völlig ungewöhnlich dabei bleibt jedoch die Tatsache, dass auch nach langem Warten noch keine Lösegeldforderung eingegangen ist. Diese führt Winter zu weiteren Opfern und lässt Schreckliches ahnen. Dann meldet sich auch noch der Entführer bei ihr und verlangt ihre Verschwiegenheit. Brandt macht den Film besonders So interessant diese Familiengeschichte auch ist, so ist es doch vor allem die Präsenz von Matthias Brandt, die diesen Film zu etwas Besonderem macht. Sein Ex-Kollege Kempin wischt sie rechthaberisch vom Tisch.

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Fazit: Der Film zeigt auf beängstigende Weise, wie schnell Entführungsfälle aus dem Ruder laufen können. Immer stärker wird die Befürchtung, dass es hier nicht um Lösegeld geht. In einer ergreifenden Szene versucht sie durch einen schmalen Schlitz in der Tür ihren inzwischen auch noch vergifteten Sohn zu greifen. Das Psychospiel, das der Entführer mit ihr treibt, endet für mehrere Figuren tödlich. Binz - So ruhig, so abgeklärt wie der Entführer spricht, wirkt sein Vorgehen noch brutaler, noch berechnender.

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Sofort alarmieren sie die örtliche Polizei, deren Suche jedoch erfolglos bleibt. Damals gab es auch keine Lösegeldforderungen. Wieviel Zeit bleibt, um die Kinder zu finden? Die beiden haben seit Jahren nichts mehr miteinander zu tun. Darin spielt er Jakob Ungerleider, der angeblich ein ukrainischer Immigran sein und seine 20-jährige Frau umgebracht haben soll. Sie weiß, das Leben ihrer Kinder liegt in ihrer Hand. Ob sanft und unschuldig oder kalt und berechnend, Bernhard Schütz überzeugt in allen Rollen.

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